Drogen

- ein paar unbequeme Wahrheiten -

Ich habe Erfahrung mit Drogen gemacht. Allerdings nicht freiwillig; sie wurden mir aufgezwungen.

Ich war etwa 3 Jahre alt (1974), als ich mitten in der Nacht aufwachte, weil mein alkoholsüchtiger "Vater"1 meine Mutter und meine 8 Jahre ältere Schwester anbrüllte, bedrohte und beschimpfte. ( Unter anderem hat mein "Vater" meine Mutter als "dumme Kuh, die zu blöd zum scheißen ist" bezeichnet. ) Durch meine Kinderzimmertür konnte ich hören, dass es zu Handgreiflichkeiten kam. Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, wie ich in der Dunkelheit stand und am ganzen Körper zitterte, weil ich Angst hatte, dass er uns alle umbringt.

Für einen erwachsenen Menschen, der so etwas als Kind nicht selbst erlebt hat, ist diese Angst nur schwer vorstellbar. Deshalb erwarte ich auch nicht viel Verständnis von meinem sozialen Umfeld.

So fing mein Leben an. Täglich wurde ich Zeuge, wie sich die Persönlichkeit meines "Vaters" unter dem Einfluss des Alkohols drastisch veränderte. Der Alkoholkonsum meines "Vaters" lag, bis zu seinem Tod, bei zwei bis drei Kästen Bier plus eine Flasche Obstler pro Woche !
Wie meine Mutter und meine Schwester bestätigten, war mein "Vater" schon vor meiner Zeugung Alkoholiker.

Die Tobsuchtsanfälle meines "Vaters" waren fester Bestandteil meiner Kindheit und haben mein Leben maßgeblich und zu meinem Schaden geprägt. Die Beziehung zu meinem "Vater" war von Angst geprägt, nicht von Vertrauen. Er war unberechenbar. Ständig habe ich darauf geachtet, in welcher Stimmung sich mein "Vater" befand und ob er wieder betrunken war. Ich habe alles vermieden, was einen Tobsuchtsanfall meines "Vaters" provozieren hätte können. Während meiner Kindheit hat meine Seele nur noch den Atem angehalten.

Ich will hier kein Mitleid schinden. Ich brauche kein Mitleid. Ich will dokumentieren, dass ich weiß wovon ich schreibe.

Ich bin das Kind eines Alkoholikers. Ich bin das Kind eines Drogensüchtigen. Dass ich bis heute depressiv2 bin, ist direkte Folge der Misshandlungen durch meinen "Vater". Das ist der Preis, den ich bis heute dafür zahle. Einen Schadensersatz oder Schmerzensgeld werde ich dafür nie bekommen. Von Gerechtigkeit ganz zu schweigen. Ich muss gerade biegen, was mein drogensüchtiger "Vater" versaut hat. Hilfe bei dieser schweren Arbeit hatte ich bisher kaum.

Mein "Vater" hat sich das Leben schön bequem gemacht. Er konnte seine Affekte abreagieren - auf Kosten meiner Mutter, meiner Schwester und mir. Am anderen Morgen konnte sich mein "Vater" angeblich an nichts mehr erinnern ! Meinem sozialen Umfeld ist übrigens nichts aufgefallen, weil ich ja "so lieb und brav" war. Das Drama des überangepassten und unsichtbaren Kindes wurde von niemandem gesehen.3

Aufgrund dieser Erfahrungen meide ich Alkohol wie der Teufel das Weihwasser. Das Gleiche gilt für Zigaretten und alle anderen Drogen.

Bis zu seinem Tod 2006 blieb mein "Vater" Alkoholiker. Er ist an den Langzeitfolgen seines Alkoholismus gestorben.

Ich habe lange gezögert, diesen Aufsatz zu schreiben. Aber ich denke, dass es für mich dringend notwendig ist. Ich leugne nicht, dass ich diesen Aufsatz mit sehr viel Wut im Bau geschrieben habe. Ich habe auch jedes Recht wütend zu sein. Meine ganze Kindheit hindurch habe ich die Schnauze gehalten und geduldig den Terror meines drogensüchtigen "Vaters" ertragen. Viel zu lange habe ich im Stillen gelitten. Damit ist jetzt endgültig Schluss.

Drogensüchtige = unschuldige Opfer ?

Mir ist bewusst, dass sowohl Männer als auch Frauen drogensüchtig sein können. Wenn ich also von "Drogensüchtigen" schreibe, so meine ich damit immer Männer und Frauen. Von "trockenen Alkoholikern" und "Ex-Junkies" ist in diesem Aufsatz nicht die Rede, weil ich davon ausgehe, dass diese Personen sich über die zerstörerische Wirkung von Drogen (Alkohol) im Klaren sind. Ich schreibe über aktive Drogensüchtige.

In den Medien wird ziemlich viel über Süchtige und ihr Leben berichtet. Über die Angehörigen von Drogensüchtigen hört und sieht man kaum etwas. In diesen Darstellungen werden die Drogensüchtigen immer als arme, unschuldige Opfer dargestellt.

Dem muss ich entschieden widersprechen ! Drogensüchtige sind in erster Linie Täter. Zu ihren Opfern zählen :

  • sie selbst
  • ihre Eltern
  • ihre Geschwister
  • ihre Lebenspartner
  • und ihre Kinder

Die Beziehung eines Drogensüchtigen zur Droge ist eine innige Liebesbeziehung, wenn auch einseitig. Für den Drogensüchtigen sind nur zwei Dinge wichtig : Er selbst und seine Droge. Alles andere ist zweitrangig. Was er seinem nahen sozialen Umfeld antut, ist ihm völlig egal. Im Gegenteil : Jeder der sich zwischen den Drogenabhängigen und seiner Drogen stellt, wird gnadenlos niedergewalzt. Drogensüchtige denken nur an sich selbst. Drogensüchtige sind egoman.

Bei Gewalt in der Familie spielt Alkohol immer wieder eine Rolle. Von tödlichen Verkehrsunfällen, die durch den Einfluss von Alkohol entstanden sind, ganz zu schweigen. In manchen Fällen ist der Drogensüchtige sogar bereit, Straftaten zu begehen, um an seine heiß geliebte Droge zu gelangen. Drogensüchtigen ist alles scheißegal, bis auf die ihre Droge. Deshalb verwahrlosen auch viele Drogensüchtige.

Jetzt werden manche Leser einwenden :

"Ja, die Drogensüchtigen haben Probleme und deshalb nehmen sie Drogen."

Dem kann ich nur folgendes erwidern : Menschen, die nicht drogensüchtig sind, haben auch Probleme. Aber sie versuchen diese zu lösen, anstatt sich in die Drogen zu flüchten.Man kann Probleme auch ohne Drogen lösen. Drogensucht ist in Wahrheit der Versuch, sich vor der Konfrontation mit den eigenen Problemen zu drücken. Drogen lösen keine Probleme.
Das Drogensüchtige Probleme haben, will ich gar nicht in Zweifel ziehen. Aber das ist nicht der springende Punkt. Die entscheidende Fragen ist, wie Drogensüchtige grundsätzlich mit ihren Problemen umgehen.

Andere Leser werden einwenden :

"Drogensucht ist eine Krankheit."

Dem stimme ich zu. Aber wann geruht denn ein Drogensüchtiger endlich einzusehen, dass er krankt ist ? Wenn überhaupt, kann das sehr lange dauern. Diese Zeit können und sollten die Angehörigen nicht warten. Die Uneinsichtigkeit des Drogensüchtigen gehört zum Krankheitsbild. Der Drogensüchtige hegt und pflegt seine Krankheit. Er liebt seine Drogen heiß und innig. Deshalb fällt es ihm so schwer, sich loszusagen.
Erst wenn

  • der Führerschein
  • der Job
  • der Ehepartner
  • und die Kinder

weg sind, dann geruht ein Alkoholiker endlich in Erwägung zu ziehen, dass er mit dem Alkohol doch "kleines" Problem hat.

Immer wieder hört man die Aussagen von Drogensüchtigen : "Außer der Droge hab ich doch nichts mehr." oder "Die Flasche ist mein bester Freund".
Ja, weshalb denn wohl ? Woran mag das liegen ?

Jedes mal wenn ich einen Drogensüchtigen/Alkoholiker sehe, möchte ich ihm am liebsten folgende Fragen stellen :

  • Wenn dass Leben angeblich so unerträglich sein soll, dass man es nur noch unter dem Einfluss von Drogen/Alkohol ertragen kann, warum kaufst du dir nicht einen Strick und hängst dich auf ?
  • Willst lebendig sein ?
  • Willst du tot sein ?
  • Was willst du eigentlich ?

Leider sind Drogensüchtigen/Alkoholiker viel zu "dicht", um diese Fragen zu beantworten. Statt dessen schlurfen sie wie Zombies durch die Weltgeschichte. Wenn die Drogensüchtigen so nicht leben wollen, dann sollen sie sich Hilfe suchen. Es gibt doch genügend Hilfsangebote. Ich bin der Letzte, der sie daran hindert. Ich musste mir auch Hilfe suchen und für Kinder von Alkoholiker/Drogensüchtigen gibt es weit weniger Hilfe.

Noch andere Leser werden jetzt einwenden :

"Drogensucht ist der Versuch, Probleme mit untauglichen Mitteln zu lösen."

Dem stimme ich zu. Aber ist das eine Entschuldigung, für das, was die Drogensüchtige ihrem nahen sozialen Umfeld antun ? Zum Beispiel :

  • Eltern, die sorgenvolle, schlaflose Nächte hatten, weil der Sohn oder die Tochter an der Nadel hing.
  • Ehefrauen, die von ihren alkoholsüchtigen Ehemännern beschimpft und geschlagen wurden.
  • Kinder, die von ihren drogensüchtigen Eltern vernachlässigt oder misshandelt wurden.

Das sind die wahren Opfer. Über diese "Kollateralschäden" wird seltsamerweise kaum berichtet.

Falls der eine oder andere Drogensüchtige deswegen ein schlechtes Gewissen haben sollte, so hat er das zu Recht. Aber meistens sind die Drogensüchtigen so betäubt, dass sie davon gar nichts mitbekommen. Drogensüchtige flüchten vor ihren eigenen Gefühlen. Drogen sind nichts anderes als Betäubungsmittel.

Das nahe soziale Umfeld, wird gegen seinen Willen in die Drogenproblematik des Drogensüchtigen hineingezogen. Der Drogensüchtige hat die Entscheidung getroffen, Drogen zu nehmen. Niemand wird dazu gezwungen, Drogen zu nehmen ! Ich kann jedem Angehörigen eines Drogensüchtigen nur dringend raten : Rette dich selbst, bevor der Drogensüchtige dich krank macht ! Schütze dich vor dem Drogensüchtigen bevor du Co-abhängig wirst. Schützt eure Kinder vor drogensüchtigen Familienmitgliedern.

Manche Leser werden einwenden, dass ich in diesem Text sehr hart mit Drogensüchtigen ins Gericht gehen. Darauf werde ich wie folgt antworten :

  1. Ich bin nicht der Interessenvertreter der Drogensüchtigen. Ich gehöre zu denen, die durch einen Drogensüchtigen massiv und nachhaltig geschädigt wurden.
  2. Drogensüchtige werden diesen Text sowieso nicht lesen, weil sie viel zu sehr damit beschäftigt sind "besoffen", "bekifft", "stoned" oder "high" zu sein.
  3. Ich zwinge niemanden diesen Text zu lesen, im Gegensatz zu mir : Mein Vater hat mir seine Drogenproblematik aufgezwungen.
  4. Wer diesen Text nicht ertragen kann, kann jederzeit abschalten, im Gegensatz zu mir. Ich konnte dem Terror meines Vaters nicht ausweichen.

Ich sehe auch nicht ein, warum ich Drogensüchtige schonen soll. Im Gegenteil : Eine schonende und abwartende Haltung gegenüber dem Drogensüchtigen stützt die Drogensucht. Das ist die Problematik der Co-Abhängigkeit. Durch eine schonende und abwartende Haltung der Angehörigen, entsteht im Drogensüchtigen der falsche Eindruck, sein Verhalten wäre in Ordnung. Mir ist klar, dass ich mir mit diesem Thema keine Freunde mache. Viele unbedarfte Leser werden mich als "Spielverderber" und als "Spaßbremse" beschimpfen. Aber genau das ist der entscheidende Punkt : Ich nehme das Thema Drogen/Alkohol sehr erst, während andere diese Chemikalien nur als harmloses Amüsement verklären und bagatellisieren.

Drogen, Alkohol und die naive Gesellschaft

Aufgefallen ist mir, dass die Gesellschaft Drogen in "gute" und "böse" einteilt. Die "guten" Drogen sind Alkohol und Zigaretten. ( Das sind übrigens genau die Drogen, an denen der Staat aus Steuereinnahmen viel Geld einnimmt. An den illegalen Drogen verdient der Staat kein Geld. Deshalb sind sie auch illegal. Diese Tatsache sollte uns allen zu denken geben. ) Alle anderen Drogen sind die "bösen". Offenbar bilden sich die Menschen ein, dass nur die "illegale" Drogen gefährlich wären und die "legale" Drogen nicht.

Aufgefallen ist mir auch, dass die Gesellschaft zwischen "Alkoholikern" und "Drogensüchtigen" unterscheidet. Eine sehr fragwürdige Einteilung, angesichts der Tatsache, dass Alkohol und alle anderen Drogen viele Gemeinsamkeiten haben. Die Gemeinsamkeiten lauten :

  • sie sind Chemikalien
  • sie nehmen starken Einfluss auf die Emotionen und das Bewusstsein des Konsumenten und führen zu einer massiven Persönlichkeitsveränderung
  • physische Abhängigkeit
  • körperliche Entzugssymptome
  • psychische Abhängigkeit
  • schwere gesundheitliche Schäden des Konsumenten
  • schwere gesundheitliche Schäden bei ungeborenen Kindern (Fetales Alkoholsyndrom auch Alkoholembryopathie genannt)

Aufgrund dieser Gemeinsamkeiten gibt es keinen rationalen Grund, einen Unterschied zwischen Alkoholikern und anderen Drogensüchtigen zu machen. Alkoholiker sind nicht besser ( oder schlechter ) als jeder andere Drogensüchtige. Alkoholiker sind auch nur Drogensüchtige. Alkoholiker haben kein Recht, über andere Drogensüchtige schlecht zu denken oder zu sprechen.

Aus den oben genannten Gründen mache ich keinen Unterschied zwischen Alkoholikern und anderen Drogensüchtigen. Wenn ich von Drogensüchtigen spreche, dann schließt das Alkoholiker immer mit ein.

In der Fachwelt spricht man lieber von Abhängigkeit als von Sucht. Das halte ich für kompletten Blödsinn. Wir alle sind von irgendetwas abhängig.
Wir alle sind davon abhängig, dass die Sonne Wasserstoff zu Helium verbrennt, damit wir auf der Erde nicht erfrieren.
Wir alle sind abhängig von Trinkwasser.
Wir alle sind abhängig von Nahrung.
Wir sind alle abhängig von lebensnotwendigen Bedingungen und Stoffen.
Der Begriff "Abhängigkeit" ist als Definition für Suchterkrankung völlig unzureichend. "Abhängigkeit" ist lediglich ein Symptom einer Suchterkrankung.

Das Problem ist, dass niemand das Problem sehen will !

In unserer Gesellschaft ist Alkohol eine allgemein akzeptierte Droge. Alkohol ist allgegenwärtig. Alkohol ist überall und jederzeit verfügbar.4 Alkohol wird von allen konsumiert. Alkohol ist ja so "normal".5 Genau das ist das Problem. Kein Mensch ( bis auf die Menschen, die es besser wissen ) sieht im Alkohol ein Problem. Es gibt kein Problembewusstsein. Nur in den "illegalen" Drogen wird ein Problem gesehen.

Ein wesentliches Element der Drogensucht ist die Verdrängung. Alle Drogensüchtigen behaupten ständig, sie hätten die Droge im Griff. In Wahrheit hat die Droge den Drogensüchtigen fest im Griff. Die Droge verdrängt unangenehme Gefühle und anschließend wird verdrängt, dass man schon längst ein Problem mit der Droge hat.
"Warum säufst du ?"
"Damit ich vergesse, dass ich ein Säufer bin."
Wenn man Alkoholiker auf ihre Sucht anspricht, antworten die stets mit der selben Aussage : "Ich bin doch kein Alkoholiker. Ich kann jederzeit aufhören. Aber ich will nicht."

Auch die Gesellschaft verdrängt, dass sie ein großes Problem mit Alkoholismus hat. Der volkswirtschaftliche Schaden, der durch Alkoholismus jährlich in der Bundesrepublik Deutschland entsteht, geht in die Milliarden Euro.
Siehe hierzu "Anmerkungen und Ergänzungen" am Ende dieses Aufsatzes.

Alkohol genießt in unserer Gesellschaft einen viel zu guten Ruf. Dabei ist Alkohol (Ethanol C2H6O) ein Neurotoxin (Nervengift).

In Slapstick-Filmen aus den 20er und 30er Jahren werden Alkoholiker gerne als lustige, liebenswerte, harmlose Tolpatsche dargestellt. Aber so sind Alkoholiker nicht. Es ist schon seit langem bekannt, dass Alkohol die Hemmschwelle zur Gewalt senkt. Diese Gewalt bekommt dann die Familie, vor allem die Kinder zu spüren. In der 1886 veröffentlichten Novelle "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" (Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde), beschreibt Robert Louis Stevenson die Symptome eines Alkoholikers. Diese Art drastischer Persönlichkeitsveränderung erleben alle Kinder von Alkoholikern. Dann wird das traute Heim ganz schnell zur Kammer des Schreckens. Die Kinder sind aber nicht schuld daran, wenn ein oder beide Elternteile Drogen konsumieren.

Es gibt überhaupt keinen rationalen Grund, Alkohol zu verharmlosen. Auf allen Zigarettenpackungen gibt es Aufkleber, die drastisch über die Gefahren des Rauchens aufklären. Dasselbe sollten wir mit Alkohol machen.

Ich bin gegen ein Verbot von Alkohol. Die Prohibition in den USA von 1920 bis 1933 war nicht nur wirkungslos, sie hat Alkoholismus gefördert. Einen gewissen Prozentsatz von Alkoholikern wird es in jeder Gesellschaft immer geben. Daran ist nichts zu ändern. Aber eine Gesellschaft kann sehr viel dafür tun, dass dieser Prozentsatz so klein wie möglich ist.

Wenn die Gesellschaft Alkoholismus bekämpfen will, müssen folgende Punkte durchgesetzt werden:

  • Der "gute Ruf" des Alkohols muss zerstört werden.
  • Die Gesellschaft muss aufhören, den Schaden, der durch Alkoholismus angerichtet wird, zu bagatellisieren.
  • Der Zugang zu Alkohol muss eingeschränkt werden.
  • Die Werbung für Alkohol muss eingeschränkt oder gleich ganz verboten werden.
  • Steuern für Alkohol müssen erhöht werden.
  • Bundesweite Aufklärung über Drogen und Alkohol in den Schulen.

Aber vielleicht will der Staat das gar nicht, denn mit sinkendem Alkoholkonsum sinken auch die Steuereinnahmen. Und es ist nicht nur der Staat, der kräftig an den Alkoholikern verdient.

Mein Name ist Stephan Potratz

und das ist meine Meinung

hier aufBienenvilla.com

Köln, 11.09.2016

Anmerkungen und Ergänzungen

1 In biologischer Sicht ist dieser Mann mein Vater. An dieser Tatsache kann ich nichts ändern. In psychologischer Sicht war er aber niemals mein Vater. Deshalb die Anführungszeichen.

2 Siehe hierzu meine Aufsätze : Depression und Antidpressiva

3 Siehe hierzu meine Satire Anleitung zum Nicht-existent-sein

4 Das Jugendschutzgesetz (JuSchG) ist in diesem Punkt völlig wirkungslos. Wenn Kinder und Jugendliche wollen, dann kommen sie an Alkohol ran.

5 Siehe hierzu auch meinen Aufsatz Normalität und Gewohnheit

Links zum Thema Alkohol :

welt.de/gesundheit/article10668429/Alkohol-gefaehrlicher-als-Crack-und-Heroin.html *

zeit.de/wissen/gesundheit/2015-05/drogenbericht-dhs-drogen-konsum-deutschland *

focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/sucht/deutsche-studie-alkohol-is-114-mal-toedlicher-als-marijuana *

spiegel.de/wissenschaft/mensch/rangliste-alkohol-gefaehrlicher-als-ecstasy-und-lsd *

sueddeutsche.de/gesundheit/drogen-studie-alkohol-gefaehrlicher-als-heroin-und-crack *

alkoholpolitik.de/index.php/deutschland/153-alkohol-in-deutschland-unterschaetzt-verharmlost-und-aussergewoehnlich-schaedlich *

Welchen Schaden Alkoholiker bei ihren eigenen Kindern anrichten, ohne jemals dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden, können Sie unter den folgenden Links nachlesen :

nacoa.de/index.php/fakten/kinder-von-alkoholikern *

ahg.de/AHG/Standorte/Daun_Rosenberg/Datencontainer/Sonstige_Texte/Kinder_von_Alkoholikern-Zu_frueh_erwachsen *

polizei-dein-partner.de/infos-fuer/berater/drogen/detailansicht-drogen/artikel/wenn-eltern-suechtig-sind-leiden-die-kinder *

Wer wissen will, welchen Schaden Alkohol in unserer Gesellschaft anrichtet, braucht nur auf die Website des Statistischen Bundesamtes zu gehen und den Begriff "Alkohol" eingeben.

destatis.de/DE/Startseite *

* Stephan Potratz haftet nicht für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

PDF